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Woher stammt die "Quarantäne"? Wie entsteht ein Schwarzes Loch? Warum fallen Wolken nicht vom Himmel? SWR Redakteur Gábor Paál und Gäste aus der Wissenschaft erklären im Wechsel jeden Tag ein kleines Stückchen Welt. Texte unter http://1000-antworten.de Viele Episoden dieses Podcasts stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz. Ihr könnt diese Episoden unter Angabe der Quelle und der Lizenz unverändert in Eurem eigenen Digitalangebot dauerhaft veröffentlichen. Die Episoden dürfen dabei nicht verändert oder kommerziell genutzt werden. Die Lizenz lautet CC BY-NC-ND 4.0.
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Resumen del episodio

Hitzeresistenter Garten: Pflanzenauswahl und richtiges Gießen Das Wichtigste ist tatsächlich, zum Gießen möglichst Regenwasser zu verwenden, das man gesammelt hat. Außerdem macht die Pflanzenauswahl einen sehr großen Unterschied. Sie wollen natürlich nicht alle Pflanzen ersetzen. Aber grundsätzlich kann man darauf achten, dass man Pflanzen auswählt, die an einen trockenen, warmen Standort angepasst sind. Es gibt sehr viele heimische Pflanzen, die sich dafür eignen und die man praktisch gar nicht gießen muss. Meine Empfehlung: Wenn Sie gießen, dann gießen Sie lieber nicht so oft, dafür aber sehr viel auf einmal. Das führt dazu, dass die Wurzeln mehr in die Tiefe wachsen, weil sich das Wasser nicht nur in den oberen Bodenschichten hält, sondern nach unten sickert. Die Wurzeln folgen dann dem Wasser. So kann man die Pflanzen "erziehen", damit sie langfristig weniger Wasser brauchen.

Episodios

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Wie gieße ich richtig in heißen Sommern?

Hitzeresistenter Garten: Pflanzenauswahl und richtiges Gießen Das Wichtigste ist tatsächlich, zum Gießen möglichst Regenwasser zu verwenden, das man gesammelt hat. Außerdem macht die Pflanzenauswahl einen sehr großen Unterschied. Sie wollen natürlich nicht alle Pflanzen ersetzen. Aber grundsätzlich kann man darauf achten, dass man Pflanzen auswählt, die an einen trockenen, warmen Standort angepasst sind. Es gibt sehr viele heimische Pflanzen, die sich dafür eignen und die man praktisch gar nicht gießen muss. Meine Empfehlung: Wenn Sie gießen, dann gießen Sie lieber nicht so oft, dafür aber sehr viel auf einmal. Das führt dazu, dass die Wurzeln mehr in die Tiefe wachsen, weil sich das Wasser nicht nur in den oberen Bodenschichten hält, sondern nach unten sickert. Die Wurzeln folgen dann dem Wasser. So kann man die Pflanzen "erziehen", damit sie langfristig weniger Wasser brauchen.

14 oct. 2026
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Warum brummen ältere Kühlschränke lauter als neuere?

Im Kühlschrank arbeitet ein Kompressor Ein Kühlschrank wird dadurch kühl gehalten, dass ständig Wärme abgeführt wird. Das geschieht über ein Kältemittel, das in der Wand des Kühlschranks zirkuliert. Das Besondere an diesem Kältemittel: Es hat einen so niedrigen Siedepunkt, dass es bei Kühlschranktemperatur schon verdampft, also in den gasförmigen Zustand übergeht. Dieses Verdampfen verbraucht Wärme – die sich das Kältemittel aus dem Inneren des Kühlschranks holt und ihn dadurch abkühlt. Das jetzt gasförmige Kältemittel zirkuliert weiter und gelangt in einen Kompressor. Das ist das, was brummt! Der Kompressor drückt das Gas zusammen. Dadurch wird es wieder flüssig. Dabei wiederum wird Wärmeenergie frei – nur wird sie diesmal nach außen abgeführt. Die Pumpe im Kühlschrank transportiert also mithilfe des Kältemittels, das Wärme aufnehmen und abgeben kann, Energie von innen nach außen; dadurch bleibt der Kühlschrank kalt. Das passiert aber nicht ständig, sondern die Pumpe bzw. der Kompressor schaltet sich dann…

13 oct. 2026
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Wie sind fleischfressende Pflanzen in der Evolution entstanden?

Gegen Fraßdruck: Carnivorie aus Abwehrmechanismen entwickelt Vermutlich hat sich die Carnivorie – also die Fähigkeit von Pflanzen, Fleisch zu fressen und zu verdauen – aus Abwehrmechanismen entwickelt. Die Pflanzen haben demnach nicht das "Jagen" neu erlernt als Innovation, sondern sie haben gelernt, ihre Feinde zu fressen. Pflanzen stehen immer unter Fraßdruck: Da sind Blattläuse, die an ihnen rumsaugen, Raupen, die an ihnen fressen. Pflanzen können das detektieren und zum Beispiel Reize losschicken, Hormonbotschaften senden, Abwehrmechanismen in Gang setzen und Enzyme ausschütten. All das kann helfen, Fraßfeinde abzuwehren. Auf nährstoffarmen Böden, wo also Nährstoffmangel herrscht, hat sich im Lauf der Evolution diese Kaskade an Prozessen, Strukturen und Mechanismen dahingehend gewandelt, dass die Pflanzen Tiere anlocken, töten, verdauen und die Nährstoffe aufnehmen können. Das ist aktuell der Stand des Wissens. Gibt es Fossilien, die diese Entwicklung belegen? Das ist schwierig. Idealerweise gäbe es…

12 oct. 2026
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Welchen Boden braucht ein Naturgarten?

Der Boden spielt im Naturgarten eine wichtige Rolle. Im Naturgarten möchte man am liebsten einen Boden, der nicht so nährstoffreich ist – anders, als man es vielleicht sonst denkt. Oft geht man davon aus, dass viele Nährstoffe gut seien für alle Pflanzen. Viele unserer Wildpflanzen mögen aber eher einen nährstoffarmen Boden, weil sie sich dort besser durchsetzen können. Weniger Nährstoffe, mehr Artenvielfalt Wenn der Boden sehr nährstoffreich ist, setzen sich andere Pflanzen durch. Dann ist alles schnell zugewachsen So haben viele Wildstauden, die nicht so konkurrenzstark sind, keine Chance. Das heißt: In einem Naturgarten würde ich nicht stark düngen oder mulchen, sondern im Zweifel einen etwas nährstoffärmeren Boden anstreben.

12 oct. 2026
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Kann man bei Menschen allein durch Suggestion Brandblasen hervorrufen?

Solche Fälle sind dokumentiert, fast immer war dabei Hypnose im Spiel. Das Prinzip: Dem hypnotisierten Menschen wird ein kalter Gegenstand auf die Haut gedrückt, zum Beispiel eine Münze oder einfach ein Finger. Gleichzeitig wird ihm gesagt, dass es sich um etwas sehr Heißes handele, eine glimmende Zigarette zum Beispiel. Dann entwickelt die Versuchsperson an der Stelle eine Brandblase, und dies oft erst, nachdem sie längst aus der Hypnose aufgewacht ist. In anderen Variationen wird nichts auf die Haut gedrückt, sondern nur über Sprache suggeriert, dass sich die Haut verbrennt. Beliebtes Experiment im 19. Jahrhundert, aber schlecht dokumentiert Solche Experimente gab es in verschiedenen Variationen schon im 19. Jahrhundert. Allerdings sind viele dieser alten Berichte nicht so sorgfältig dokumentiert, dass man sie als wissenschaftlich sehen könnte. Ich habe eine Studie aus den 1960er-Jahren gefunden, die alle Berichte von solchen Experimenten, die es bis dahin gab, gründlich untersucht hat. Fast ein Drittel…

11 oct. 2026